Historie

Auf dieser Seite finden Sie eine kleine Auswahl an historischen Daten der JU.
Verweise auf weitere Informationen finden Sie auf der Seite LINKS



JU Deutschland                                          JU Kruft

Nach dem Zweiten Weltkrieg gründeten
junge Mitglieder der dezentral entstandenen
christlich-demokratischen Gruppierungen
als Vertretung der Jugend die JU.
Es waren anfangs vor allem ehemalige
Kriegsteilnehmer, die sich in
Universitätsstädten zu
Arbeitskreisen zusammenfanden.
Auf dem ersten Deutschlandtreffen vom
17. bis 21. Januar 1947 in Königstein
im Taunus wurde der Bundesverband
gegründet. Die JU strebte wie die
Mutterparteien an, Christen beider
Konfessionen innerhalb einer politischen
Organisation zu vereinigen. Obwohl bei
ihrem zweiten Deutschlandtreffen in Berlin
auch Vertreter aus Ostdeutschland
teilnahmen, stellte die JU 1948 in der
sowjetischen Besatzungszone ihre Arbeit
aufgrund der massiven Verfolgung und
Gängelung ihrer Mitglieder ein.
Als Folge des einsetzenden Kalten Krieges
blieb die JU eine auf Westdeutschland
beschränkte Jugendorganisation.
Im März 1950 gab sich die JU mit
den „Würzburger Beschlüssen“
das erste gemeinsame Programm. In ihm nahm
sie unter anderem Bezug auf das
Christentum als Grundlage zur Erneuerung
des geistigen und kulturellen Lebens und
forderte die Wiedervereinigung
Deutschlands in seinen historischen
Grenzen. Außerdem befürwortete sie
die Einführung des
Persönlichkeitswahlrechts. In der
Europapolitik sprach sich die JU bereits
früh für einen Zusammenschluss
der europäischen Staaten aus.
Sie vertrat diese Forderung unter anderem
seit 1948 auf mehreren Treffen der
Jugendsektion der Nouvelles Équipes
Internationales (NEI).
Auf dem Gründungsparteitag der
Bundes-CDU 1950 in Goslar erkannte diese
die JU in ihrem Statut als selbständige
Vertretung der Jugend innerhalb
der Partei an.
Im darauffolgenden Jahr gab sich die JU
ihre erste eigene Satzung.
Die JU Kruft hat es - mit Unterbrechungen -
über Jahrzehnte gegeben. Als Impulsgeber
in die Partei hinein, als Sperrspitze gegen
die Jusos und die SPD, hat sich die JU
immer um aktuelle Probleme aus Sicht einer
verantwortungsbewusst handelnden jungen
Generation gekümmert. Auch viele von
anderen eher weniger beachtete Themen
haben hier bereits zu einem sehr frühen
Zeitpunkt eine wichtige Rolle gespielt.
Jede Zeit braucht ihre Antworten.
Hegel hat geschrieben, Veränderungen kämen
nie aus der Mitte der Gesellschaft.
Das ist richtig und falsch zugleich.
Sie kommen immer dann von den politischen
Rändern in Form neuer Bewegungen, wenn
eine satuierte Mitte vergißt, sich selbst
fortlaufend auf den Prüfstand zu stellen.
Kritik ist der Motor der Veränderung und
in diesem Sinne auch der beste Garant für
Bodenhaftung, Bürgernähe und Erfolg.
Wer die Größe hat, sich selbst in Frage
zu stellen, der hat auch das Maß an
notwendiger geistiger Übersicht zu
Reformen und neuen Ideen. Der
Konservatismus ist modern, aber er muss
immer wieder neu übersetzt werden. In der
Vergangenheit haben viele dabei
mitgeholfen, dies zu tun. Ihr Handeln ist
für uns Ansporn und Verpflichtung.
War in den 90iger Jahren der Fokus mehr
auf gesellschaftlichem Beisammensein, so
verkörpert die neue JU Kurft mit ihren
vielen jungen und engagierten Mitgliedern
einen weit größeren Tatendrang - und ich
finde, das ist auch gut so ... Wir werden
auch zukünftig für eine gesunde Umwelt,
eine kinderfreundliche Region, aber auch
für innere Sicherheit und
Haushaltsdisziplin kämpfen.
Der Fortschritt ist eine Schnecke ...
aber wir machen ihr Beine ! :-)